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Auch ein Konjunktiv ...

... muss früher oder später den Löffel abgeben.


Zunächst einmal möchte ich mich von den folgenden Inahlten distanzieren, denn weder glaube ich an die Existenz eines Sprachzoos noch an eine Verkörperlichung sämtlicher grammatikalischer Begriffe. Des Weiteren möchte ich, falls ich mich mit dieser Aussage irren sollte, keinem grammatikalischem Begriff zu nahe treten oder diese verletzen.

Es fing an im Deutschunterricht. Im nachhinein hätte ich auch einfach zwei Stunden länger schlafen können, aber irgendwie war es diese Geschichte auch wert früher aufzustehen:

"Am Sonntag gehen Vater und Sohn regelmäßig in den Sprachzoo. Dort schauen sie sich vom Aussterben bedrohte grammatische Phänomene an. Am liebsten mögen sie den Konjunktiv. Gerne hülfen sie ihm, denn sie haben Angst, er stürbe aus."

Vergnügt schlendern Vater und Sohn durch den Sprachzoo. Ehrfürchtig verharren sie vor dem Käfig mit der Aufschrift "Genitiv - Bitte nicht erschrecken!", spazieren weiter zum "Ph"-Gehege, wo sie so selten gewordene Wörter wie "Photographie" und "Telephon" bewundern, lassen sich vom Wärter erklären, dass es mit der Fortpflanzung der beiden letzten Eszetts auch in diesem Jahr wieder nicht klappen werde, und kommen schließlich vor dem Käfig mit dem Konjunktiv an. "Der sieht immer so traurig drein", sagt der Sohn voller Mitgefühl, "der kann einem richtig Leid tun!" - "Er würde sich bestimmt wohler fühlen, wenn es jemanden geben würde, der sich mit ihm unterhalten würde", sagt der Vater. Daraufhin stößt der Konjunktiv einen herzerweichenden Klagelaut aus. Der Sohn nickt und sagt: "Vielleicht fühlte er sich tatsächlich wohler, wenn es jemanden gäbe, der sich mit ihm unterhielte." Da hebt der traurige Konjunktiv den Kopf, schaut den Jungen an und lächelt dankbar."


Schreibt eine Fortsetzung der Geschichte über den Niedergang des Konjunktivs, oder jedenfalls so ähnlich lautete die nun folgende Anweisung.
Für mich stand sofort fest, der Konjunktiv kann auf keinen Fall überleben und muss unter Schmerzen krepieren.

Sollte er nun von seinem Nachbarn dem Indikativ zerfleischt werden?
- Nun, uns lagen leider keine Informationen über die Bestandteile oder die Konsistenz eines Konjunktivs vor, so konnten wir nicht darüber urteilen, ob ein solches Dahinscheiden eine mögliche Todesursache darstellen könnte.

Sollte er ganz einfach Selbstmord begehen?
- Eine gute Idee, jedoch etwas plump und einfallslos. Da wir aber davon ausgehen konnten, dass solch ein Konjunktiv wohl schon selbst weiß, wie er sich am besten vernichtet, konnten wir zumindest davon ausgehen, dass es realistisch wäre.

Sollte dem Konjunktiv vielleicht doch etwas positives zustoßen? Eine Freundschaft mit der "Würde-Ersatzform"?
- In Anbetracht der Tatsache, dass bald Valentinstag ist zwar eine sehr nette herzerweichende Idee, jedoch zu kitschig und weicht von der Grundstruktur ab, dass das weitere Existieren des Konjunktivs ausgeschlossen ist.

Sollte der gesamte Sprachzoo zerstört und somit die deutsche Sprache unwiderruflich ausgelöscht werden?
- "Ist solch ein tragisches Ende denn wirklich notwendig?" werden sich wohl einige fragen. Ja, ich gebe zu - da hat es sich der Entwickler dieser Idee etwas einfach gemacht, aber auf jeden Fall eine sehr effektive Methode, um sogar zu möglicherweise späteren Zeitpunkten aufmuckende Grammatikphänomene auszulöschen.

Also was passiert nun?
(Eigene brutale/blutige/grausame/alles vernichtende Vorschläge bitte in den Kommentaren erläutern)


Der endgültige Ausgang der Geschichte folgt.
12.2.07 15:03
 


bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


~änna~ / Website (12.2.07 15:17)
du bist so knallhart^^
tja also ich war ja für die idee dass aus dem nachbargehege der indikativ herüberkommt und den konjunktiv putt macht...allerdings finde ich es grausam so ein putziges konjunktivtierchen kaputt zu machen...
ich finde wir brauchen da eine umweltfreundlichere lösung...
das mit dem ausbruch des konjunktiv fand ich gut...
erinnert stark an die kanstionen..remember? das waren noch zeiten...

lass dir was einfallen^^

uiuiui meine mama hat um 18.50h ein date mit der schultz..much fun sag ich dir

ich freu mich so endlich bekommt sie es heimgezählt.. als schüler is man da ja total am arsch weil man ja schlecht das sagen kann was man denkt,weil lehrer (besonders die elke) es so persönlich nehmen und einen dann auf ewig hassen...davon mal abgesehn dass sie es ja eh schon tut aber man sollte es ja nicht übertreiben,obwohl ich ihr zugerne mal sagen würde was ich von ihr halte....

ich schweife ab..
aber noch einen letzten satz: RETTET DEN KONJUNKTIV!!

hdl
~änna~


saphi (13.2.07 14:52)
wieso entwickelt man aus dem konjunktiv nicht einfach "legehennen", die dafür sorgen das jeder die form benutzt,wobei dann die gefahr bestünde vor lauter gebrauch es zu einem missbrauch kommen könnte. Der einst rare konjunktiv entwickelt sich dann zu einem phänomen, welches die sprache dominiert und somit sein reiz der ihn einzigartig macht verliert..durch die meist nicht artgerrechte haltung der hennen geschieht wie du schon sagtest die bastarde "würde", die wie man feststellen kann gegenüber den normalen "legehennen" einen vorteil besitzen und somit leichter bzw ohne größeren aufwand benutzt werden!=( evtl auf biologischen wege ließe sich der konjunktiv verbreiten, wobei man ihn mit angenehmen angeboten(preisen/gutscheinen) verkaufen/vermitteln sollte,sodass letztendlich jeder ohne ein schlechtes gewissen zuhaben und sich bevorzugt fühlt den kunjunktiv verwendet.


duweißtschonwer;) (13.2.07 20:45)
tjaaa also ich bin ja für die version irakische terroristen. die jagen das ding nämlich in die luft und dann interessiert die deutsche grammatik eh keinen mehr....es könnte ja auch wahlweise die interpunktion sein die das ganze unter beschuss nimmt oder wir führen gleich mal ein paar aufsichtspersonen a la aufseher schütte ein der wärter ist nämlich eh veraltet und mit ein bisschen disziplin und ordnung kriegt man jeden laden wieder zum laufen...(laut oberguru)
wem das alles aber zu kompliziert erscheint dem rate ich ganz einfach: sorgt dafür dass nord-korea seine atomwaffen doch weiter ausbaut und dann ist es nur noch eine frage der zeit bis sich das problem von selbst veratompilzst.
wer selbst dafür zu faul ist, lässt das einfach die anderen machen...klingt komisch - is aber so!
In diesem Sinne ein fröhliches Helau und Ausmarsch!
P.S.: Natürlich könnte man den Konjunktiv auch einfach aus seinem Käfig lassen und in den KarneWal schicken, aber das ist wieder eine andere Geschichte.


kAddü / Website (16.2.07 16:12)
lass ihn sterben x-ti-ane nur so ist es das wahre leben!! =D

hdgdl


clara / Website (18.2.07 00:14)
meine spontane idee wäre ja gewesen, dass der konkunktiv nur so arm tut und in wirklichkeit atomar aufrüstet. deswegen kommen die amerikaner und werfen eine atombombe auf den zoo. fertig.

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